Mit BIM hoch hinaus – Modellplanung für moderne Lifte

Die Schindler AG beauftragte die Experten der AEC3 mit der Erstellung eines qualitativ hochwertigen  Modells für einen Aufzug. Oberste Prio: die Daten mussten so gut sein, dass eine Weiterverwertung in jedem Fall gewährleistet werden kann. Des Weiteren fielen der Check der internen Prozesse und der Softwarelandschaft in die Zuständigkeit von AEC3. Im Zentrum lag zudem der Kundenwunsch, den Daten-Export hinsichtlich Qualität zu prüfen und mögliche Schwachstellen zu finden, bei denen Prozesse und Softwarelandschaft Handlungsbedarf aufzeigten. Die Experten der AEC3 starteten mit einer Ist- Analyse der vorhandenen 3D-Modelle. Zusätzlich analysierte man die bestehenden Workflows (IFC/Revit/AutoCAD) von Aufzugsanlagen, Fahrtreppenanlagen und Fahrsteigen mit einer detaillierten Auswertung hinsichtlich Geometrie und Attributierung.  In einem nächsten Projektabschnitt erstellte die AEC3 Empfehlungen für die zukünftige Erstellung, Bearbeitung und Nutzung von BIM-Produktobjekten des Auftraggebers Schindler. 

Gutes Design beginnt mit solider Planung

Neben den internen Zielgruppen wie etwa Anlagenplaner und Vertrieb warf man auch einen genauen Blick nach extern und betrachtete ARC/TGA/Betreiber. Für diese Zielgruppen wurden in einem weiteren Projektabschnitt BIM- Anwendungsfälle definiert, wie beispielsweise für die Konstruktion der Anlagen, die Ableitung von 2D- Werkzeichnungen, die Nachbearbeitung von 2D-Werkzeichnungen inkl. Bemaßung oder Beschriftung, die Visualisierung von 3D-Modellen, den Export in verschiedene CAD-Formate und nicht zuletzt für den Export in IFC. Im Anschluss folgten die Definition der Anforderungen bezüglich eines einheitlichen LOG (einheitliche Modellstruktur) und LOI (einheitliche Attributierung)  geclustert nach Zielgruppen und Anwendungsfällen. Den Abschluss bildeten eine Empfehlung zum Einsatz von Anlagenmodellen durch die Zielgruppe externe Planer und die Bereitstellung aller Informationen für die Umgebung des  Schindler Liftdesigners.